Ihre Spülmaschine funktioniert nicht mehr richtig? Keine Sorge – dank unserer langjährigen Erfahrung zeigen wir Ihnen, wie Sie einen verstopften Abfluss der Spülmaschine selbst diagnostizieren und reinigen können. Sie erfahren, welche einfachen Schritte Sie selbst durchführen können, wann Hausmittel ausreichen und in welchen Fällen professionelle Hilfe nötig ist.
Dieser Artikel hilft Ihnen dabei, Zeit, Geld und Nerven zu sparen – verständlich erklärt und praxiserprobt.
Warum die Spülmaschine plötzlich streikt
Die Küche ist ein Ort, an dem häufig Probleme mit Wasserleitungen oder Geräten auftreten – insbesondere bei Geschirrspülern, die täglich genutzt werden. Technische Defekte sind jedoch eher selten die Ursache. Viel häufiger ist eine verstopfte Spülmaschine auf Speisereste zurückzuführen. Geschirr, das in die Spülmaschine geräumt wird, sollte vorab immer oberflächlich gereinigt werden, sodass sich keine größeren Essensreste mehr auf den Tellern befinden. Wer grobe Essensreste nicht entfernt, riskiert eine Verstopfung des Abflusses der Spülmaschine oder eine Blockade im Rohrsystem.
Tipp: Vorspülen ist nicht notwendig – aber das Entfernen grober Reste schützt langfristig.
Der Abfluss des Geschirrspüler verstopft – typische Symptome und erste Maßnahmen
Ein unangenehmer Geruch, ein nicht startender Spülgang oder gar austretendes Wasser sind klare Anzeichen: Der
Ablauf des Geschirrspülers ist verstopft. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt:
- Filter und Sieb reinigen
- Pumpensumpf kontrollieren
- Mit der Hand grobe Teile entfernen
- Einen Pömpel verwenden
Oft können Laien das Problem mit dem Gerät selbst beheben, ohne viel über die Rohrleitungen und die grundsätzliche Funktionsweise der Maschine zu wissen. Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Rohr, das sich in der Spülmaschine befindet, um einen gewöhnlichen Abfluss. Seine Öffnung befindet sich im hinteren Teil der Maschine. Oft können bereits größere Teile mit den Händen aus dem Abfluss entfernt werden, sodass die Maschine wieder wie gewöhnlich funktioniert.
Welche Abflussreiniger helfen wirklich?
Nicht jedes Mittel wirkt gleich. Essig und Natron können in kleinen Mengen kurzfristig helfen. Geben Sie etwa 100 ml Essig und 2 EL Natron direkt in den Ablauf. Essig wirkt zusätzlich geruchsneutralisierend und hilft dabei, fettige Ablagerungen zu lösen. Starten Sie im Anschluss ein Kurzprogramm.
Für hartnäckigere Verstopfungen gibt es im Handel spezielle Produkte, die auf Fett- und Eiweißrückstände abzielen. Um Kalkablagerungen zu entfernen, empfiehlt sich in der Regel eine Mischung aus Zitronensäure und warmem Wasser – etwa 1–2 EL auf 500 ml. Diese gibt man direkt in den leeren Innenraum und lässt das Eco- oder Kurzprogramm laufen.
Vorsicht bei chemischen Rohrreinigern: Die Spülmaschine mit Rohrreiniger zu behandeln, ist keine gute Idee. Diese aggressiven Mittel sind für Küchenabflüsse oder Duschen gedacht, nicht jedoch für die feinen Dichtungen, Sensoren und Kunststoffteile einer Geschirrspülmaschine. Wer dennoch Rohrreiniger verwendet, riskiert dauerhafte Schäden an der Maschine.
Besser ist es, die Spülmaschine regelmäßig im Heißprogramm (z. B. 70 °C) leerlaufen zu lassen, um Fett und Ablagerungen auszuspülen. Der Dauerbetrieb im Eco-Modus (z. B. 40 °C) reicht auf Dauer nicht aus, da dies zur Verstopfung der Wassertasche führen kann.
Chemie ist nur Plan B. Wenn Hausmittel nicht helfen, wenden Sie sich an Profis.